Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage.

Eines vorweg: Es geht mir hier nicht um Pro oder Contra Gesichtsmaske. Da darf sich jeder seine EIGENE Meinung bilden. Umso mehr, da sich die Wissenschaftler uneinig sind, ob diese Massnahme nun sinnvoll oder kontraproduktiv ist.


Mir geht es darum, die Spezies Mensch und ihr Verhalten zu hinterfragen. Einmal mehr.



Ich habe mich nämlich gefragt, was es ausmacht, dass wir Menschen eine kontrovers beurteilte Anordnung wie die Maskenpflicht einfach stillschweigend akzeptieren. Kontrovers natürlich nur, wenn man sich breit und nicht nur massenmedial informiert.


Doch was macht es aus, dass wir eine solche Gesichtsmaske zum Teil sogar befürworten und sie unseren Kindern einfach aufzwingen.


Nun habe ich meine Antwort gefunden. Und sie macht für mich sogar noch Sinn.




Aus liebe wird Vernunft


Alle Menschen werden als echte und wahrhaftige Wesen geboren. Mehrheitlich bestehend aus ganz viel Herz und bedingungsloser Liebe. Ohne sich verstecken oder sich gar dafür schämen zu müssen.


Beim Heranwachsen lernen wir dann, dass wir uns anpassen müssen. Wir dürfen nicht einfach so sein, wie wir sind. Wir lernen also, unser wahres Gesicht zu verbergen und eine (sinnbildliche) Maske zu tragen. Eltern, Lehrer, Gesellschaft und Medien sei Dank.

Herz und Liebe müssen nach und nach dem Verstand und der Vernunft weichen. Für die Mehrheit wird das zur Gewohnheit.

So gehen wir irgendwann ganz selbstverständlich mit dieser unsichtbaren Maske durchs Leben.


Sie wird teilweise sogar zum Schutz, damit wir uns nicht wahrhaftig zeigen müssen. Wir können unsere wahren Gedanken, Gefühle und unser Wesen hinter Rollen, Aufgaben und gesellschaftlichen Normen verstecken. Immer schön konform. Damit wir bloss nicht auffallen.


Sonst könnten andere denken, dass wir anders - und damit falsch sind.




Quo vadis Mensch?


Und jetzt das: Immer und überall eine echte Maske tragen? Kein Problem. Wir haben uns ja schon ein Leben lang daran gewöhnt.


Die Ironie an der Sache: Nun ist es offensichtlich, dass alle eine Maske tragen. Und kaum jemand stört sich daran. Denn jetzt müssen wir nicht mehr so tun, als ob. Nun können wir uns tatsächlich verstecken. Ja wir müssen sogar. Und das schützt uns noch mehr davor, unser wahres Ich zeigen zu müssen...


Schon klar, es geht ja um die Gesundheit. Und es dauert ja nur ein paar Wochen. Und wenn dann doch Monate und sogar Jahre daraus werden, dann wird es halt zum gewohnten Accessoire. Dann ist es halt so. So wie vieles im Leben halt einfach so ist.


Einfach mal mitmachen, fragen können wir dann später.


Eben nicht!! Es ist Zeit, endlich in den Spiegel zu schauen. Es ist Zeit, für einmal sich selber, das eigene Denken und eigene Verhalten zu hinterfragen. Es ist Zeit, die wichtigen Fragen zu stellen.


Wer bin ich? Bin ich der Mensch, der ich sein will? Bin ich glücklich?

Zeige ich mich?

Und warum nicht?


Es ist Zeit, das wahre Ich zu entdecken und nach aussen zu tragen. Es ist wieder Zeit für mehr Herz und mehr Liebe.


Einem solchen Leben kann dann auch ein kleiner Stofffetzen im Gesicht nichts anhaben...

 
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