Wer bin ich? Zeit der Sichtbarkeit.

Eine der grundlegendsten und entscheidenden Fragen unseres Lebens lautet «Wer bin ich?».

Die Frage nach unserer wahren Identität. Also nicht die Frage, wie wir heissen, was wir tun, wo wir wohnen, welche Nationalität wir haben, was wir mögen, wie unser Zivilstatus ist, etc.


NEIN! Die Frage, wer wir wirklich sind.


Die Frage «Wer bin ich?» treibt uns permanent an. Sie bringt uns auf die unbewusste Suche nach Antworten. Eine Frage, die ich anderen Menschen in meiner Tätigkeit als WHY-Coach und Bewusstseins-Trainer immer wieder stelle.


Und eine Frage, die ich endlich auch für mich selbst beantworten darf.




Bewusst sein als mensch


Aktuell lautet meine erste Antwort darauf so: Ich bin Bewusstsein in Menschengestalt, das hier auf der Erde und in diesem Leben bestimmte Erfahrungen machen möchte, um zu lernen und zu wachsen.


Oder anders gesagt: eine inkarnierte – also fleischgewordene – Seele, die Neues erleben und ihr Horizont in der dualen Schule dieses irdischen Lebens temporär erweitern möchte.


Zu philosophisch? Zu abstrakt? Zu spirituell? Mag sein. Für mich mit meiner bisherigen Wahrnehmung aber eine stimmige und sinnvolle Antwort.


Die Frage richtet sich ja auch an mich selbst. Also darf die Antwort auch mich selbst überzeugen. Völlig egal, was andere davon halten.

Ja, ich mag die Philosophie und die Spiritualität. Sehr sogar. Dennoch ist mir absolut bewusst, dass ich dieses Leben als Mensch mit Fleisch und Blut verbringe. Also ist mir auch klar, dass ich auch das bin.


Und als Mensch habe ich bereits einiges erfahren dürfen, das mich geformt und geprägt hat.




Identität aus Erfahrung


Die kurze Zusammenfassung meiner menschlichen Identität, entstanden aus meiner bisherigen menschlichen Erfahrung, hört sich in etwa so an:


Ein Mensch mit Herz und Humor...


...der die grösste Zeit seines Lebens vor sich selbst geflohen ist, aus Angst verletzt zu werden und alleine zu sein.


...der in einer der schönsten Regionen aufgewachsen ist und dennoch das Gefühl von Heimat nie spüren konnte.


...der sich der Leistung verschrieben hat, um sich zu beweisen und so geliebt zu werden.


...der seine Identität komplett verloren hat, als er Spitzensport und Studium den Rücken gekehrt hat.


...den seine Flucht in die Sucht getrieben hat.


...der masslos Alkohol und Drogen reingeballert hat, um diese emotionale Leere zu füllen.


...der sich mit Pornos und gekauftem Sex befriedigt hat, um sich als Mann zu fühlen.


...dem alles scheissegal und Suizid ein Gedanke war, bis ihn ein Horrortrip gebremst hat.


...dem sein Herz gebrochen wurde, damit er diesen Schmerz fühlen konnte.


...der seinen Körper immer dick und hässlich fand, und ihn nie akzeptieren konnte.


...der an seinem 25. Geburtstag von 15 Kickboxern spitalreif geprügelt wurde, um richtig am Boden zu sein.


...der sich mit Wille und Leistung zurück ins Leben gekämpft hat, um sich erst recht zu beweisen.


...der vier Jahre lang seine 60-h-Arbeitswochen mit einem Studium erweitert hat, um zu zeigen, dass er stark ist und etwas kann.


...der 10 Jahre geraucht hat, um einfach nur cool und dabei zu sein.


...der über 15 Jahre in diversen Marketingjobs gearbeitet hat, um im Hamsterrad Karriere zu machen und so zu tun, als sei das sein Weg.


...der mit mehr Glück als Verstand die tollste Frau kennenlernen durfte, die sein Licht sehen und sein Herz berühren konnte.


...der Vater zweier wundervollen Seelen werden durfte, um echte Demut, pure Dankbarkeit und komplette Überforderung zu spüren.


...der die Diagnose der unheilbaren «Multiple Sklerose» erhalten hat, um endlich Verantwortung für sein Leben zu übernehmen.


...der vier Mal seinen Job verloren hat, um Resilienz aufzubauen und sich dem Leben zu stellen.


...der sich als Vater entschieden hat, von seinen Kindern zu lernen, um zu reifen und zu wachsen.


...der sich bewusst auf die Suche nach seinen wahren ICH gemacht hat, um Sinn und Heilung zu finden.


...der immer mehr die Verbindung zu seinem Herz und seinen Gefühlen entdeckt, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.


...der seine wahre Heimat finden durfte, um zu realisieren, dass Heimat kein geografischer Ort, sondern ein Gefühl ist.


...der heute vollkommen gesund und gestärkt ist, um andere auf ihrem Weg zu stärken.


...der seine wahre Essenz und Berufung finden durfte, die er nun mit Freude lebt.


...der nie aufhören wird, zu lernen und sich weiterzuentwickeln, um seine Seele zu erfüllen.


...der jetzt bereit ist, sich zu zeigen, um andere zu inspirieren und zu begleiten.


...der einfach gut ist, wie er ist.




MUT Zur Sichtbarkeit


Warum ich mich zeige und das alles schreibe? Einerseits als Teil meines Eigenprozesses in meine persönliche Sichtbarkeit. Denn die Zeit des Versteckens ist vorbei. Es ist das Jahr der Wahrheit. Sowohl der ganz persönlichen als auch der kollektiven Wahrheit.


Und sich so zu zeigen, wie man wirklich ist, hat sehr viel mit der eigenen Wahrheit zu tun.


Andererseits möchte ich anderen Mut zu machen, sich auch zu zeigen. Mit allem was dazugehört. Denn das bringt uns der Komfortzone und befreit ungemein.


Also, Maske runter und Herz auf!


Es ist Zeit, deine wahre Essenz zu finden – und auch zu leben.


Sehr gerne begleite ich dich dabei.

 
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